Montag, 23. März 2015

Rezension: Die Auslese von Joelle Charbonneau


Hallo :)!
Ich habe endlich wieder eine Rezension geschrieben und zwar zu dem Buch, welches Clara mir ausgewählt hat für unsere Challenge. Ihr hatte ich ja Der Geschmack von Glück ausgesucht, wozu sie auch schon eine Rezension geschrieben hat.




Über das Buch...
Name: Die Auslese
Autor: Joelle Charbonneau
Verlag: Penhaligon Verlag
Seitenanzahl: 416 Seiten
       Preis: 16,99 €
Originaltitel: The Testing

Klappentext:

Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.

Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …

Dich erwarten Gefahr, Liebe - und nackte Angst!
(Quelle: Penhaligon Verlag)


Meine Meinung:

Cover und Titel:

Der Titel gefällt mir ziemlich gut, denn er ist sehr passend. Das Orginalbuch heißt ja ähnlich (The Testing) und auch den Untertitel "Nur die Besten überleben" finde ich für das Buch passend. 
Beim Cover bin ich sehr zwiegespalten. Es ist natürlich passend und so weiter, aber ich finde das Mädchen darauf echt komisch, insbesondere, weil sie so unecht aussieht.
In dieser Kategorie gebe ich aufgrund des passenden Titels und dem mittelmäßigen Cover:
3 von 5 Punkte

Idee und Umsetzung:
Dystopien sind ja nun wirklich nichts Neues mehr und ich muss ehrlich gesagt sagen: Die Auslese ist nicht außergewöhnlich und bringt auch keine neuen Ideen zu diesem Thema mit sich. Man hat irgendwie bei allem das Gefühl es irgendwo schonmal gelesen zu haben.
Die Auslese an sich erinnert manchmal an Die Bestimmung. Später im Buch gibt es einen Teil der mich an Panem erinnert hat. Und mittendrin ist natürlich ein junges Mädchen, dass mit dem aktuellem System ihres Landes nicht einverstanden ist. Es gibt natürlich auch neue Aspekte und ich möchte der Autorin auch nicht vorwerfen irgendetwas abgeschrieben zu haben! Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich mittlerweile schon so viele Dystopien gelesen habe.
Die Umsetzung ist gar nicht schlecht. Die Geschichte war definitiv sehr spannend, doch mir ging es am Anfang irgendwie alles zu schnell und dann in der zweiten Hälfte des Buches war es dann etwas zu langgezogen. Insgesamt hat mich das Buch aber unterhalten und auch der Schreibstil von Joelle Charbonneau war sehr angenehm.
3 von 5 Punkte

Charaktere
:
Cia ist die Hauptprotagonistin. Sie ist 16 Jahre alt und hofft schon ihr ganzes Leben lang für die Auslese ausgewählt zu werden, genau wie ihr Vater. Die Auslese ist ein Test den man nach der Schule absolvieren kann, wenn man denn dafür ausgewählt wird. Wer dann die Auslese besteht darf auf eine Universität gehen und später dann eine Führungsposition im Land einnehmen.
Mir war Cia, oder Malencia wie sie mit vollem Namen heißt, am Anfang eigentlich ziemlich sympathisch. Sie wirkte klug und nett. Ich mochte sie dann eigentlich auch im gesamten ersten Drittel, aber mit der Zeit hat sie mich angefangen zu nerven. Wie sich herausstellte war sie nicht einfach nur klug, nein, Cia ist anscheinend perfekt! Sie kann alles, merkt alles und ist in allem die Beste. Anfangs meinte sie zwar das manche Sachen nicht ihre Stärke wären und sie auch in ihrer Schulklasse nicht die Beste war, doch entweder hat sie da gelogen oder sie war sich selber nicht klar wie perfekt sie ist. Mich hat das allerdings ziemlich gestört, denn hinundwieder mal ein Fehler hätte ihr nicht geschadet. Eine Schwäche hätte sie realistischer gemacht. Gegen Ende hat sie dann doch einen kleinen Fehler gemacht und ich habe mich sogar darüber gefreut, obwohl es ja eigentlich schlecht für sie war.
Tomas ist der männliche (Haupt)protagonist. Ich mochte ihn wirklich von Anfang an und er ist auch wirklich sehr sehr nett und fürsorglich gegenüber Cia. Er blieb mir aber viel zu oberflächlich! Man erfährt nur sehr wenig über sein Leben, auch wenn Cia viel mit ihm geredet hat. Die Gespräche liefen dann aber leider mehr so ab: Ich und Tomas haben stundenlang über unser früheres Leben geredet... Cia weiß also mehr über ihn als wir, dass finde ich irgendwie ein wenig traurig, da ich ein großer Fan von tiefgründigen Charakteren bin.
Was Tomas anbelang gibt es auch noch einen kleinen Cliffhanger in diesem Buch, der einer der Hauptgründe ist warum ich den zweiten Teil lesen will.
Natürlich gibt es noch mehr Charaktere, aber die sind nicht sooo wichtig und bleiben eigentlich auch alle sehr schwammig.
Da mir die Charaktere zu oberflächlich waren und mich Cia teilweise aufgeregt hat gebe ich in dieser Kategorie:

3 von 5 Punkte

Fazit:
Die Auslese ist eine Dystopie, die zwar keine neuen Ideen ins Thema bringt und einen irgendwie hier und da an andere Dystopien erinnert, aber dennoch unterhaltsam ist. Es kommt keine Langeweile auf. Wer also Dystopien mag ist hier gut bedient. Tiefgründig sind die Charaktere aber leider nicht, was teilweise sehr schade ist, da sie schon Potenzial gehabt hätten.

3 von 5 Punkte


Bis bald,

Linda

Kommentare:

  1. Ich glaube, für mich ist das Buch leider eher nichts, aber trotzdem ein schöner Post :)
    Liebe Grüße ♥
    iivorybeauty

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  2. Hach, mir geht es leider genauso. Bin auf deinen Blog gestossen, weil ich gerade bei 80% des Buches bin und ich weiß nicht wieso, aber es packt mich leider nicht so richtig, obwohl es gut strukturiert aufgebaut und geschrieben ist... aber irgendwie lassen einem die Charaktere so auf Distanz... es ist kein mitfühlen dabei.
    Hoffe aber, dass es gegen Ende hin jetzt noch spannend wird. Schöne Rezi
    LG Martina

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  3. Eigentlich wollte ich mir das Buch kaufen, aber nach deiner Rezi...
    Naja, dafür sind Rezis ja da. Also vielen Dank dafür, dass du mich vor dem Kauf eines Buches abgehalten hast, welches ich wahrscheinlich eh nich zu Ende gelesen hätte. :-)
    Schöne Rezi
    lg Tintenfee
    tintentraumland.blogspot.de

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